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Manuel Hauff ausgezeichnet

Manuel Hauff

Unser US Camp-Organisator Manuel Hauff hat vom deutschen Basketballmagazin BASKET den BASKET-Award erhalten. Damit wird Manuel für seine Leistungen für den deutschen Basketballsport ausgezeichnet. In der aktuellen BASKET gibt’s den Award samt Text & Bild. Also schnell zum Kiosk eures Vertrauens oder auf folgenden Link klicken:
BASKET-AWARD HERUNTERLADEN

Das ungekürzte Interview mit Manuel:

BASKET: Wie bist du zum Basketball gekommen?
Manuel Hauff: Wie fast jeder Junge in Deutschland, habe auch ich den Umweg über den Fußball genommen. Mit 12 Jahren hat mich dann ein Freund mit zum Training bei einer Jugendmannschaft des SSV ratiopharm Ulm mitgenommen und damit war es um mich geschehen. Zusätzliche Motivation war es, die große Zeit von Jarvis Walker in der Ulmer Kuhberg-Halle auf dem Boden direkt hinter der Werbebande mitzuerleben.

BASKET: Was hast du im Bereich Basketball schon alles erlebt/gemacht?
Manuel Hauff: Ich habe alle drei klassischen Rollen (Fan, Spieler, Trainer) intensiv ausgelebt:  Als Fan erinnere ich mich besonders an den Pokalsieg von ratiopharm Ulm im Jahre 1996 und die Deutsche Meisterschaft der Köln 99ers .
Als Spieler habe ich besonders die Zeit im Basketballland USA, wo ich dank eines Basketball-Stipendiums ein Jahr an einer High School mit hervorragendem Basketball-Programm verbringen durfte. Eine wirklich tolle Erfahrung, die ich durch ein kleines Hobby-Projekt von mir (US Camps – Basketball-Camps-USA.de) mit allen Basketballverrückten jeden Sommer für zwei Wochen teile und so jedem The Basketball Way of Life näherbringe.
Als Trainer habe ich mich in allen Alter- und Leistungsklassen bereits engagiert: Von 1.- und 2.-Klässlern bis hin zur 2. Basketballbundesliga der Damen – mit dem bisherigen Höhepunkt, dem Gewinn der deutschen U14-Meisterschaft mit einer Jugendmannschaft der SG Köln 99ers vor heimischen Publikum gegen TuS Lichterfelde 2010.

BASKET: Was bedeutet dir Basketball? Wieviel Zeit investierst du in BB?

Manuel Hauff: Für mich ist Basketball eine Lebenseinstellung: There´s no I in team – jeder muss seine Leistung bringen, aber man wird ohne die anderen am Ende nichts erreichen. Durch Basketball habe ich so viele wundervolle Dinge erleben dürfen – Es ist mein Leben und wird immer eine Rolle spielen. Ja, man könnte sagen, ich lebe den „Basketball way of life“, und so wundert sich auch niemand, dass ich in meinem Wohnzimmer einen Basketballkorb installiert habe und regelmäßig an meinem Wurf arbeite …

BASKET: Warum bist du gerne Trainer? Was ist deine Philosophie?
Manuel Hauff: Als Trainer reizt mich besonders, über das Medium Basketball meinen Jugend-Spielern noch eine Menge fürs Leben mitgeben zu können.
Ich sehe es genauso wie die Trainerlegende John Wooden, „Little things make big things happen.“ – damit gehe ich den Spielern manchmal ziemlich auf die Nerven, aber spätestens nach den ersten Erfolgen merken die Spieler, dass meine Beharrlichkeit auf Perfektion und die Liebe zum Detail den Unterschied machen.

BASKET: Wie bist du auf waskommtnachDirk.de gekommen?
Manuel Hauff: Das Projekt waskommtnachDirk entstand 2009 an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Zu dieser Zeit forschte der heutige sportliche Leiter der SG Köln 99ers Platon Papadopoulos intensiv zum Thema Spielzeit von Home grown Players in nahezu allen europäischen Profi-Basketball-Ligen. Aus eigener Erfahrung als Trainer und Fan der Beko Basketball Bundesliga fand ich seine Arbeit sehr interessant und wichtig.  Ich entschloss mich daher zusammen mit dem heutigen Chefredakteur Alex Büge diese Platform ins Leben zu rufen, die unsere Talente in Deutschland in den Fokus rückt. Ein besonderes Feature von waskommtnachDirk.de ist unser Spielzeit-Tracker, der die Spielanteile inländischer und ausländischer Beko BBL-Spieler statistisch erfasst und grafisch darstellt. So konnten wir auch feststellen, dass die Maßnahmen der Beko BBL (Quotenregelung, NBBL und JBBL) bereits positive Auswirkungen haben.

BASKET: Erzähl uns von BallSide.com, welche Motivation steckte dahinter und wie ist die Resonanz?
Manuel Hauff: BallSide.com ist eine webbasierte Softwarelösung, die die Arbeit mit Basketballmannschaften im Jugend- und Amateurbereich erleichtert und professionalisiert. Das Konzept wurde an der Deutschen Sporthochschule in Köln entwickelt und aufgrund seines Mehrwertes für den Basketballsport an der Basis vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Neben seiner Funktionalität im Bereich Team-Management  zeichnet  sich das weltweite Basketball-Portal durch eine umfangreiche Statistik-Datenbank mit vielfältigen Analysefunktionen der Einzel- und Mannschaftsstatistiken aus. Seit vergangener Saison wird der so genannte Analyzer auf den Internetseiten der Beko BBL und Pro A und Pro B erfolgreich zur Visualisierung aller Statistikdaten eingesetzt. Wir sind mit der Resonanz für ein so neuartiges Angebot sehr zufrieden – bislang werden knapp 350 Mannschaften weltweit über die Coaching-Software BallSide.com kostenfrei gemanaged.

BASKET: Was muss passieren damit BB in Deutschland noch populärer wird?
Manuel Hauff: Es muss an der Basis beginnen und da steht für mich vor allem der Trainer. Wir müssen die Bedingungen für die Trainer an der Basis verbessern und Perspektiven schaffen. Man muss den Teufelskreis durchbrechen. Nur wenn es gut ausgebildete Trainer im Jugendbereich gibt, können wir eigene Identifikationsfiguren in unsere Top-Liga bringen, welche wiederum die Fans begeistern, die Hallen füllen und Sponsoren anziehen. Dies wird es den deutschen Medien unmöglich machen, weiterhin den Basketballsport zu ignorieren, das heißt Basketball findet in der breiten Öffentlichkeit statt und Kinder und Jugendliche können das entscheidende Spiel von Dirk Nowitzki um die NBA-Meisterschaft vielleicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen live mitverfolgen, ebenso wie die Top-Spiele der Beko BBL. Dadurch werden Kinder in die Vereine gehen, um irgendwann mal so zu spielen wie ihre Vorbilder aus dem Fernsehen.
Dafür brauchen wir mehr gut ausgebildete, motivierte Jugendtrainer, die in diesem Beruf auch wirklich eine langfristige Perspektive haben und eine echte Chance bekommen.

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