Den Basketball-Traum gelebt

  • August 9, 2011 16:41

Als die Kids zum 14. und letzten Mal an der Concordia University aufwachen, realisieren sie, dass der aufregende aber auch sehr harte Campalltag nun zu Ende ist. Anstrengend wird es heute aber trotzdem noch einmal, denn die nächsten 27 Stunden werden die Camper auf den Beinen sein. Ein letztes Mal geht es noch in die Halle. Dort kommt es um 9:00 Uhr zu einem leichten Shootaround, inklusive Bumb Out und weiteren lockeren Wurfspielchen.

Danach erhält jeder der Teilnehmer ein Campposter inklusive persönlicher Widmungen aller Coaches und Camper. Anschließend werden die besten Camper geehrt: „Als MVP haben wir Sven Jeuschede von Bayer Leverkusen ausgewählt. Der Spieler, der sich über die zwei Wochen am meisten verbessert hat, ist Marcel Keßen von Phoenix Hagen und der ‘Outstanding Leadership Award’ geht an Kaan Yilmaz von den Telekom Baskets Bonn“, erklärt Mark den Kids.

Voller Emotionen und mit viel Vorfreude auf Deutschland nehmen die Kinder um 12:00 ihre letzte Mahlzeit im Camp zu sich. Um für den langen Tag gerüstet zu sein gibt es kohlenhydratreiche Nudeln. Zudem machen sich die Kids einige Sandwiches für die lange Reise. Zum Abschied hält Coach Mark Burger eine emotionale Rede. „Davon waren die Kids wirklich bewegt. Mark hat viel für seinen Basketball-Traum aufgegeben. Er liebt Basketball und er lebt dafür“, berichtet Manuel.

Um 15 Uhr verlassen die Camper dann ihre Zimmer und kurz darauf folgt die letzte Fahrt mit dem gelben Schulbus Richtung Flughafen. Wie alle Fluggäste müssen auch die Camper einige Zeit warten bis es dann endlich losgeht. Pünktlich um 19:20 Uhr heben die Camper vom amerikanischen Boden ab. Zielort ist zunächst erneut die isländische Hauptstadt Reykjavik. In der Luft kommt es dann zum letzten Highlight, denn Camper Daniel feiert im Flieger in seinen 15. Geburtstag rein. Obwohl die meisten Fluggäste schlafen, lassen es sich die Kids nicht nehmen, ihm um 0:00 Uhr amerikanischer Zeit ein Ständchen zu singen. „Das ist wirklich ein krönender Abschluss unseres Camps 2011“, freut sich Manuel.

Nach einem außerplanmäßig langen Aufenthalt in Island, heben die Kids dann endlich Richtung Frankfurt ab. Da die Maschine der Camper zunächst keine Landeerlaubnis bekommt, kreisen sie zusätzliche 30 Minuten über Frankfurt, sodass sie mit einstündiger Verspätung am Flughafen aufsetzen. Alle Camper wurden dort bereits von ihren Eltern und Verwandten empfangen. Nach insgesamt 13 Übernachtungen, 44 Trainingseinheiten, über 15000 Reisekilometern und unendlich vielen tollen Erinnerungen geht das US Camp 2011 nun zu Ende: ein Erlebnis, welches die 22 Teilnehmer in ihrem Leben nie mehr vergessen werden!

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US Camper Daniel Güray feiert bei der Ankunft seinen Geburtstag

Letztes Spiel & Chinesisches Buffet

  • August 7, 2011 12:49

Zu Beginn des 13. Tages erleben die Kids zum letzten Mal die Camproutine. Nachdem sie um 7:00 Uhr aufstehen, anschließend frühstücken und um 8:30 Uhr von Chris auf Betriebstemperatur gebracht werden, geht es um 9:00 Uhr in die Halle. Dort üben die Camper vor allem ein Angriffssystem ein: „Diese Motion-Offense ist ein wichtiges System um gegen die aggressive Verteidigung unseres heutigen Gegners bestehen zu können“, erklärt Camp-Headcoach Mark.

Doch bevor das Spiel gegen das Team von Larry McKenzie stattfindet, treffen die Kids erneut den NBA-Spieler Jon Leuer, der aufgrund des Lockouts kürzlich bei den Fraport Skyliners anheuerte: „Ich weiß noch nicht all zu viel über Deutschland, obwohl ich deutsche Vorfahren habe. Mein Urgroßvater war Deutscher. Er ist in Köln-Meschenich aufgewachsen und lebte dort lange Zeit.“

Nun stärken sich die Camper beim Mittagessen und machen sich heiß auf das bevorstehende letzte Spiel gegen die „Holy Angels“. Bereits während des Spiels zeigt sich Manuel begeistert: „Man merkt ganz deutlich, dass das Training der letzten Tage Früchte getragen hat. Auch das Einüben des neuen Angriffsystems zeigt Wirkung.“ So sieht kurz vor Ende alles nach einem Sieg aus. Aufgrund einiger Unkonzentrierten und ausgehender Kräfte verlieren die Camper das Spiel letztendlich doch noch knapp. „Trotz der Niederlage sind alle Coaches und auch die Spieler sehr zufrieden“, kommentiert Manuel den Ausgangs des letzten Spiels.

So haben sich die 22 Teilnehmer das anschließende chinesische All-You-Can-Eat-Buffet redlich verdient. Mit vollem Bauch nutzen die Camper ihre letzte Gelegenheit einkaufen zu gehen. Beim Foot Locker decken sie sich nochmals mit neuen Schuhen ein und kaufen typisch amerikanische Getränke und Süßigkeiten. Einige Mitbringsel dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen. Um 21:00 Uhr lassen die Kids ihren letzten Tag auf der Concordia University ausklingen und treffen schon die ersten Vorbereitungen für die morgige Abreise. Mit viel Wehmut, aber auch ein wenig Vorfreude auf zu Hause machen sie gegen 23:00 Uhr zum letzten Mal das Licht in ihren Zimmern der Concordia University aus.

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Fun im Freizeitpark

  • August 6, 2011 13:31

„Die Kids haben in den letzten elf Tagen im Camp extrem hart gearbeitet. Man merkt, dass sie müde sind.“ Aus diesem Grund entscheidet sich Camp-Headcoach Mark Burger am heutigen Tag nicht zu trainieren. Stattdessen holen die Camper den Ausflug in den Valley Fair Freizeitpark nach.

Gut ausgeschlafen stehen die Kids um 8:00 Uhr auf. Nach dem Frühstück machen sie sich dann auf den Weg. 40 Minuten später kommen die Kids schon im größten Freizeitpark des mittleren Westens der USA an. „Wir haben wirklich Glück, das Wetter ist schön und der Park ist sehr leer“, freut sich Manuel. So können die 22 Teilnehmer in Ruhe alle 75 Attraktionen des Parks ausprobieren. Vor allem Camper David nutzt diese Chance. Die große Holzachterbahn hat es ihm besonders angetan: „Ich bin gerade 17 mal in Folge gefahren. Es war echt Geil!“ Durchgeschüttelt und schweißgebadet gehen die Camper nun in den Wasserpark des Valley Fair. Dort kühlen sie sich ab und nutzen die zahlreichen Wasserrutschen. Zum Abschluss chillen sie dann noch im Wellenbad: „Nach all den Anstrengungen tut es sehr gut sich von den Wellen massieren zu lassen und die Muskeln zu entspannen“, erzählt Manuel relaxt.

So begeben sich die Camper um 18:00 Uhr zurück zur Concordia University. Dort empfängt sie Mark schon mit fertig gegrilltem Fleisch. Denn es steht erneut ein typisch amerikanisches BBQ auf dem Plan. Bei leckeren Hamburgern und Hotdogs reflektiert Manuel die vergangenen Camptage: „Die harten Trainingseinheiten, die Eindrücke des amerikanischen Lebensstils und die aufregenden Freizeitaktivitäten haben die Kids an die Grenzen ihrer Aufnahmefähigkeit gebracht. Das macht sich heute Abend bemerkbar.“

Von Basketball bekommen die Camper allerdings nie genug. So nutzen einige von ihnen die Zeit nach dem Grillen für ein lockeres Trainingsspielchen, um sich auf das morgige Spiel gegen Larry McKenzies Team vorzubereiten. Voller Vorfreude machen sich die Kids danach bettfertig um den bevorstehenden letzten Camptag in Gänze genießen zu können.

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Buzzer Beater beim WNBA-Spiel

  • August 5, 2011 12:46

Nachdem die 22 Teilnehmer während der letzten beiden Tage wieder sehr viel an ihrem Spiel arbeiteten, haben sie heute wieder ein bisschen mehr Freizeit. Doch zunächst steht erstmal das morgendliche Training auf dem Programm. Da sie am Nachmittag trainingsfrei haben, geben sie erneut Vollgas: „Es war wirklich eine gute Einheit. Die Camper haben sich das heutige Freizeitprogramm redlich verdient“, erzählt Manuel.

Beim Mittagessen bekommen die Kids wieder einmal Besuch: dieses Mal ist es ein amerikanischer Dozent der Hamline University, der vor 26 Jahren aus Deutschland in die USA ausgewandert ist. Ralf Schirg erzählt den Kindern viel über die Unterschiede dieser beiden Länder und beantwortet alle ihre Fragen in perfektem Deutsch.

Danach geht es mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Downtown Minneapolis. Dort steht um 14:00 Uhr eine Führung durch das Target Center auf dem Programm. Die Spielstädte des NBA-Teams Minnesota Timberwolves und Lynxs fasst 20 500 Zuschauer und hat 68 Suiten. „Bei der Führung haben wir einfach alles von dieser großartigen Halle gesehen! Von dem VIP-Bereich bis hin zum Pressezentrum. Das war wirklich beeindruckend“, freut sich Manuel.

Nach der Besichtigung können die Kinder Minneapolis nun für zwei Stunden auf einige Faust erkunden. „Ein Großteil der Hochhäuser in der Innenstadt sind mit Glastunneln verbunden“, wundern sich die Camper. Dies liegt vor allem an den kalten Wintern. „In den Monaten November bis Februar kann es hier sehr kalt werden. Auf diese Weise können die Leute hier trotzdem ihre Dinge erledigen ohne sich diesen Extrembedingungen auszusetzen“, erklärt Manuel.

Neben der Innenstadt besichtigen die Camper auch noch das neue Baseball-Stadion der Minnesota Twins, welches vor kurzem zum besten Stadion in den USA gekürt wurde. So sind die Kids sehr beeindruckt von dieser außergewöhnlichen Stadt. Doch es gibt keine Verschnaufpause! Denn mit dem WNBA-Spiel Minnesoata Lynx gegen San Antonio Silver Stars steht das nächste Highlight schon bevor. „Das Spiel ist die ganze Zeit eng und die Stimmung ist überragend“, freuen sich die Kids kurz vor der letzten Viertelpause. In dieser Videowürfels des Target Centers auf. So spektakulär der zehnte Camptag bisher war, so spektakulär endet auch das Spiel: die Lynx gewinnen durch einen Buzzerbeater von Taj Williams-Franklin mit 62:60.

Bevor sich die Kids mit den zufriedenen Fans aus Minnesota auf den Heimweg machen, dürfen sie selbst den Court des Target Centers betreten, um mit eigenen Augen zu sehen wo Kevin Garnett Jahre lang seine krachenden Dunkings vollendete. Auf der Rückfahrt kommen die Kids im Bus erneut mit zahlreichen Einwohnern ins Gespräch und philosophieren mit ihnen über Basketball und Dirk Nowitzkis Titelgewinn. Zu Hause angekommen, fallen die Camper nach einem erneuten Tag voller spannender Eindrücke einmal mehr ins Bett.

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Ein Tag im Basketball-Traum

  • August 4, 2011 13:14

„Heute wird auf jeden Fall einer der tollsten Tage für die Kids“, prognostiziert Manuel am Morgen des neunten Camptages. Nach der üblichen morgendlichen Routine sind die Camper zum Mittag hin besonders hungrig und stürzen sich auf die Grillhähnchen ‘american style’. Danach muss dann alles ganz schnell gehen, denn NBA-Spieler Jon Leuer beendet zur gleichen Zeit sein Training in der Halle der Concordia University. Der 2,08 Meter große Power Forward wurde bei der NBA Draft 2011 von den Milwaukee Bucks an 40. Stelle gedraftet und macht sich in seiner Heimatstadt Minneapolis fit für die Saison. Aufgrund des NBA-Lookouts wird Jon Leuer aber länger als geplant auf seinen ersten NBA-Einsatz warten müssen. Deshalb spielt Jon womöglich in der nächsten Saison für die Frankfurt Skyliners in der Beko BBL: „Ich weiß zwar im Moment noch nicht viel über Basketball in Deutschland, aber vielleicht spiele ich in der nächsten Saison dort. Die Frankfurt Skyliners haben mir ein Angebot gemacht. Das schau ich mir jetzt genau an.“ Für die Camper nimmt sich Jon Leuer nach seinem Workout viel Zeit um Fotos zu machen.

Wenige Minuten später lernen die Kids schon die nächste NBA-Persönlichkeit kennen. Denn der ehemalige Assistenz-Trainer der Toronto Raptors Mike McCollow ist zu Gast an der Concordia University. Auch er nimmt sich Zeit für die Camper und versucht ihnen die wichtigsten Grundlagen des Basketballs zu vermitteln: „Es gibt keinen Sport, den man sich durch harte Arbeit so leicht selbst beibringen kann wie Basketball“, appelliert er an die Einstellung der Kids. Topmotiviert stürmen die Camper danach auf den Court. Von 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr wird viel fünf gegen fünf gespielt, damit die 22 Teilnehmer fit für die kommenden Trainingsspiele gegen amerikanische Auswahlteams (U14 und U16 AAU-Teams) sind.

Um die gestrige Niederlage wett zu machen, haben sich die Camper für die Spiele um 19:00 Uhr einiges vorgenommen. Die Gegner haben es aber in sich, wie Manuel weiß: „Wir haben bewusst zwei noch stärkere Mannschaften ausgewählt. Einige der Spieler werden später mal mindestens in der NCAA Division I spielen.“ Trotzdem gestalten vor allem die älteren Camper ihr Spiel lange Zeit offen. Zum Ende hin fehlt ihnen aber die Kraft und die Klasse der amerikanischen Auswahlteams macht sich bemerkbar. So stehen die Teilnehmer nach ihrem zweiten Spieltag weiter ohne Sieg da. Aber darum geht es ja nicht beim US Camp 2011, sondern um die Erfahrungen, die die Camper machen und ein Leben lang nicht vergessen werden.

Jon Leuer von den Fraport Skyliners im Interview:

Unser erstes Spiel

  • August 3, 2011 14:12

Nach 24 Stunden ohne Basketball starten die 22 Teilnehmer mit viel Energie in den achten Camptag. Diese werden sie auch brauchen, denn heute steht das erste Spiel gegen eine amerikanische High-School Mannschaft an! Deshalb ist für die erste Trainingseinheit um 9:00 Uhr ein abwechslungsreiches und nicht zu ermüdendes Training vorgesehen. Nach fünf lockeren Runden um den Campus, geht es mit Yoga weiter. Für die meisten Camper wohl die erste Erfahrung berichtet Manuel: „Es wurde viel gelacht, viel geschwitzt und auch ein guter Eindruck vermittelt, wie Yoga sein kann.“

Um viel Kraft für die heutigen Aufgaben zu haben, wartet nach der Yogasession schon die leckere Pasta auf die Camper. Am Mittagessen nimmt auch Matthew McCollister, der Head Coach des heutigen Gegners (Breck High-School), teil. Er berichtet über das Basketball-Leben an einer amerikanischen High-School, besondere Regeln und seine Trainingsphilosophie.

Um 13:00 Uhr trifft sich die Mannschaft erneut in der Halle. Doch auch jetzt bekommen die Kids noch keinen Basketball in die Hand. Denn auf dem Plan steht das Shooting des offiziellen Camp-Fotos. Danach geht es mit einer harten Trainingseinheit weiter: „Wir gehen jetzt richtig ins Detail, was den Wurf angeht, das Dribbling, etc.  angeht “, erzählt Manuel. Um die Korbleger und Würfe schwieriger zu machen, werden zusätzlich Crushpads eingesetzt: „Dadurch wollen wir die Camper auf viel Körperkontakt und die physische Spielweise unseres heutigen Gegners vorbereiten.“

Beim anschließenden Dinner steigt die Spannung spürbar an: Die Auswahl der acht Spieler, die beim heutigen Trainingsspiel teilnehmen dürfen, steht unmittelbar bevor. Die „Auserwählten“ treten nun also gegen das Team der Breck High-School an: „Das Spiel ist sehr körperbetont. Für die Amis ist das Standard, aber wir müssen uns daran noch gewöhnen. Gerade unter dem Korb haben wir doch unsere Probleme“, analysiert Manuel während des Spiels. Deshalb geht das Spiel am Ende mit 20 Punkten Unterschied verloren. Dennoch blickt Manuel positiv in die Zukunft: „Das Spiel war für die Kids ein unglaubliches Erlebnis. Das werden sie so schnell nicht vergessen.“ Die Chance eine amerikanische Mannschaft zu schlagen gibt es für die Camper schon morgen wieder. Und auch in den kommenden Tagen stehen immer wieder Trainingsspiele an, sodass die Kids in diesem Camp keine 24 Stunden ohne Basketball mehr erleben werden.

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Sprints, Shopping & Sneakers

  • August 2, 2011 11:54

Der siebte Tag des US Camps lief komplett anders als geplant. Für den amerikanischen Camper Derrick wird es aber gerade deshalb ein ganz besonderer! Und das obwohl kein Basketball gespielt wird. Denn nach der Hälfte des Camps sehnen sich die Kids bei aller Basketballbegeisterung auch mal nach einem freien Tag. Dieser sollte nach 30 Trainingsstunden in nur 6 Tagen eigentlich mit einem Besuch im Freizeitpark Valley Fair gekrönt werden. Doch das Wetter macht den Campern einen Strich durch die Rechnung: „Bei starkem Regen werden die Achterbahnen geschlossen. Deswegen mussten wir kurzfristig umplanen“, erklärt Manuel die Änderung.

Nach einer harten Trainingseinheit im Regen fahren die Camper dann um 11:00 Uhr in die „Mall of America“. In dem größten Einkaufszentrum der USA gibt es zwar auch einen kleinen Freizeitpark, aber die Camper sind so mit dem Shoppen beschäftigt, dass sie dafür gar keine Zeit haben. Schuhe stehen bei den Kids besonders hoch im Kurs erzählt Manuel: „Fast jeder Camper hat sich Basketballschuhe gekauft, komischerweise ausschließlich von Nike.“

Der amerikanische Camper Derrick konnte sich allerdings keine neuen Schuhe leisten, da er aus äußerst ärmlichen Verhältnissen kommt (Er hat auf Grund seines Talents und seiner Einstellung ein Stipendium für das Camp bekommen). Weil Derrick sich mit den deutschen Campern angefreundet und sehr viel Respekt verdient hat, beschlossen sie Geld zusammenzulegen, damit er sich auch neue Basketballschuhe kaufen kann! „Wir Trainer wussten davon nichts. Es ging alles von den Kindern aus. Deshalb bin ich von dieser Aktion wirklich sehr gerührt. Es zeigt wie sehr die Truppe schon zusammengewachsen ist. Für die Zukunft wird es die Camper nun noch mehr verbinden“, freut sich Camp-Headcoach Mark Burger.

Nach dem emotionalen Highlight der ganztägigen Shoppingtour kommen die Kids gegen 22:00 Uhr wieder am Campus der Concordia University an. Dort scharren sie noch am gleichen Abend mit den Hufen, denn sie wollen natürlich ihre neuen Basketballschuhe in der Halle ausprobieren. Einer von ihnen ganz besonders: Derrick!

P.S: Bilder und eine Highlight-Video sind online.

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