Janik Jankowski ist ein talentierter Spieler vom TV 1858 Lindenberg im Süden Deutschlands. Janik wird Sommer 2012 am US Basketball Camp 2012 teilnehmen und so besuchte Janik Ende April unser Vorbereitungstreffen an der Deutschen Sporthochschule Köln. Mitgebracht hatte Janik seine Mum und seinen Coach Patrick, der bereits seinen Eindruck von den US Camps veröffentlicht hat.
Patrick hat mir vor einigen Tagen ein paar interessante Fragen rund um das US Basketball Camp zugeschickt und ich habe ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. Das komplette Interview ist mittlerweile auf der Webseite der TVL Baskets online. Die ersten beiden Fragen beantworte ich euch aber gerne an dieser Stelle:
Manuel Hauff – der Name der auch für den Basketball Way of Life steht. Seit wann weißt Du denn, dass Basketball Deine neue Religion ist?
Wie fast jeder Junge in Deutschland habe auch ich den Umweg über den Fußball genommen. Mit 12 Jahren hat mich dann ein Freund mit zum Training bei einer Jugendmannschaft des SSV ratiopharm Ulm mitgenommen, der ich auf Grund meiner Körpergröße auch direkt weiterhelfen konnte. Zusätzliche Motivation war es, die große Zeit von Jarvis Walker in der Ulmer Kuhberg-Halle, oder auch Kuhberg-Hölle, auf dem Boden direkt hinter der Werbebande mitzuerleben. Und als Ulm dann 1996 durch einen Last-Second-Shot den Deutschen Basketball-Pokal gewann, war es endgültig um mich geschehen. Seitdem lebe ich den “Basketball Way of Life” und infiziere damit alle um mich herum (Freundin, Freunde, Familie, Spieler, Arbeitskollegen, …
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Wie kamst Du eigentlich auf die super Idee mit den US Camps? War das Deine Idee, oder haben da noch andere Einfluss gehabt?
Als 17-Jähriger durfte ich dank eines Basketball-Teilstipendiums ein Jahr an einer High School verbringen. Eine wirklich tolle Erfahrung, die mich sehr geprägt hat. Seit dieser Zeit ermutige ich meine Spieler, noch im Jugendalter ein Jahr an einer Schule im Ausland zu verbringen. Ohne Eltern, Freunde und die deutsche Sprache fühlt man sich zunächst ziemlich alleine. Aber es ist unglaublich schön zu erleben, wie man auch in anderen Ländern und Kulturen schnell Freunde findet und tolle Dinge erlebt, auf die man sein gesamtes Leben zurückblickt. Basketball war damals meine Motivation bzw. Ermutigung aus Deutschland in die USA aufzubrechen.
Genau diese Gefühl versuche ich mit einem tollen Team in den zwei US Camp-Wochen ansatzweise den Campern zu vermitteln. Die Kids sollen sich ein eigenes Bild über die USA machen und sich ihre Meinung nicht ausschließlich über Serien, Musik-Videos, etc. bilden.



